Was es ist
 Es ist Unsinn sagt die Vernunft
Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist ein Unglück Sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst
Es ist aussichtslos sagt die Einsicht
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist lächerlich sagt der Stolz 
Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich sagt die Erfahrung
Es ist was es ist sagt die Liebe
(von Erich Fried)
will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes  schenken,
Sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüsst,
doch vor allen Dingen>
Das,worum Du Dich bemühst,
moege Dir gelingen.
W.Busch
Grenzen
Herr,setze dem überfluss Grenzen,
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
Und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefraün das letzte Wort
und erinnere dieEhemaenner an ihr erstes.
Schenke den Freunden  mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte die wohl    taetig 
aber nichtwohltaetig  sind.
Gib den Regierenden ein gutes Deutsch
und den Deutschen eine gute Regierung.
Wintervoegel
Kommt der erste Scneesturm angestoben
haengt der Talgring schon am Giebel oben.
Sorgt euch nicht in einem trockenen Eckchen
baumelt prallgefüllt das Erdnusssaeckchen.
Sonnenblumenkerne mit Hanf und Lein
werden reichlich vor dem Fenster sein.
Mit der Fastnachtsmaske vorm Gesicht
denkt die Blaumeise man erkennt sie nicht. 
Doch der Dompfaff woelbt den roten Bauch
Und der Bergfink seinen bunten auch.
Glaubt man Blut auf gelbem Flaum zu sehen
darfs sich um den Haenfling drehen .
Ach,was hat das Rotkehlchen verführt
dass es nicht den Drang zum Wandern spürt.
Seinesgleichen schnalzen jetzt
wo der Kalif Storch den Schnabel wetzt.
Doch Amsel auf dem schmalen Ast
Wo du jetzt noch deinen Schmerz her hast
oder plusterst du dich nur aus Wut
wenn du siehst was sich im Rinnstein tut.
Unbestritten haelt doch seienen Platz
wie im Sommer der gemeine Spatz
Hundertmal das Haelschen aufgereckt,
eh den Schnabel man ins Futter steckt.
Lautlos schleicht der Katzenfuss im Schnee,
und er Stoesser kreist in Wolkenhoeh,
Viel zu viele gehe jaehrlich
 drauf,Passt mal auf !!!!!
Das Leben ist gefaehrlich

Essen

Das Essen ist eine ungerechte Sache
Jeder Bissen bleibt hochstens zwei Minuten im Mund,
zwei Stunden im Mage
n,aber zwei Monate auf den Hüften.

Ich vermisse Dich sehr,

Obwohl Du nicht hier bist habe ich Dein Gesicht vor Augen,
wohin ich auch gehe und was ich auch tü, ich vermisse Dich sehr
Ich vermisse es Dir alles zu erzaehlen und zu zeigen.
Ich vermisse das gegenseitige Vertraün,
das sich in unseren Augen spiegelt.
ich vermisse Deine Berührung.
Ich vermisse den Reiz unserer Beziehung.
Ich vermisse unsere Gemeinsamkeiten.

Ich kann es nich leiden,Dich zu vermissen
Es ist ein sehr kaltes und einsames Gefühl.
Oh,koennte ich doch jetzt nur bei Dir sein,
und mit der Waerme unserer Liebe den Schnee
des Winters zum Schmelzen bringen.
Aber da das zur Zeit nicht sein kann,
muss ich mich damit begnügen von unserem
naechsten Zusammensein nur zu traeumen .

Frühling

Zwischen Februar und Maerz, liegt die grosse Zeitenwende
und man spürt es allerwaerts mit dem Winter gehts zu Ende

Schon beim ersten Sonnenschimmer steigt der Lenz ins Zimmer
Keiner weiss wie es geschah, und auf einmal ist er da.

Manche Knospe wird verschneit zwar im frühen Lenz auf Erden>
Alles daürt seine Zeit, nur Geduld, es wird schon werden.

Folgt auch noch ein rauher Schaür ,lacht der Himmel umso blaür.
Leichter schlaegt das Menschenherz zwischen Februar und Maerz.

Gedanken


Gedanken wegen Dir.. kann meine Ruhe nicht finden, alles tobt gerade in mir
und ich muss ohne Muse binden.

Gedanken wegen Dir..die mir Sonne in Naechten bringen.
ich spür nur unser wir und werde im Traume singen.

Du schreibst und ich sauge Deine Worte in mein Herz,
weil ich ohne Deine Zaubertinte nicht leben kann.


Der Pflaumenbaum

 

Der ist klein, man glaubt es kaum, er hat ein Gitter drum ,so tritt ihn keiner um.
Der kleine kann nicht grö sser werden ,ja grösser werden möcht er gern.>
es ist keine Red davon, er hat zu wenig Sonn.
Den Pflaumenbaum glaubt man ihm kaum,weil er nie Pflaumen hat,
Doch er ist ein Pflaumenbaum, man erkennt es an dem Blatt.


Frühling 2

Nun ist er endlich kommen doch im grünen Knospenkleid
er kam ,er kam ja immer noch die Baeume nicken sichs zu.
Sie koennten ihn all erwarten kaum nun treiben sie Schuss auf Schuss.
Im Garten der alte Apfelbaum, er straeubt sich aber er muss.
Wohl zögert noch das alte Herz und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt es ist erst Maerz und Maerz ist noch nicht Mai.
Oh schütte ab den schweren Traum lange Winterruh,
es wagt es der alte Apfelbaum .Herzen magst auch Du.

Eine Prise

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber
von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und
zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile
so dasss der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil
Arbeit,und zwei Teilen Frohsinn und Humor..
Man füge drei gehaeufte Esslöffel Optimismus hinzu
einen Teelöffel Toleranz ,ein Körnchen Witz
und eine Prise Takt.Dann wird die Masse reichlich
mit Naechstenliebe übergossen.
Das fertige Gericht schmückt man mit einem
Straüsschen kleiner Aufmerksamkeit ab
und serviere es täglich mit Heiterkeit.

Schüchternheit

Bescheiden schüchtern und von fern
schielt er nach Ihr durch seine Brille
und hat sie doch so schrecklich gern.

Ein Mücklein welches an der Nase
des schönen Kindes saugend sass
ertränkte er in seinemGlase
es schmeckt ihm fast wie Ananas
Sie hatte Haare wie ne Puppe


so unvergleichlich blond und kraus
einst fand er eins in seier Suppe
und zog es hochbeglückt heraus.
Er rollt es auf zu einem Löckchen,
hats in ein Medaillon gelegt
und hängt es unter seinem Röckchen.
da wo sein treüs Herze schlägt.

*Wilhelm Busch

 

Die blauen Frühlingsaugen schauen aus dem Gras hervor´
das sind die lieben Veilchen.die ich zum Strauss erkor.
Ich pflücke sie ud denke die Gedanken all,
die mir im Herzen seufzen,,singt laut die Nachtigall .
Ja,was ich denke,singt sie laut schmetternd,dass es schallt.
Mein zärtliches Geheimnis weiss schon der ganze Wald.

(Verfasser unbekannt)