Die etwas ironische Art!
Schlecht geschnüffelt hochgeguckt,
eine kleine Maus verschluckt,
fand den Ort nicht wo gewinkelt,
mehrfach auf die Spur gepinkelt.
Einmal leider " Platz " vergessen,
Gänseblümchen aufgefressen.
Hundeführer schlimm genarrt,
zweites Suchobjekt verscharrt.
Zwölf Kartoffel fein sortiert,
toten Maulwurf exhumiert,
Fährtenleine durchgekaut,
hinter Hase abgehaut.
Bin der LIebste Hund von allen,

Richter sagte:"
DURCHGEFALLEN "


Prosa und Gedanken

 
 
 


Wenn alle Dich meiden und hassen, ob mit oder ohne Grund, wird einer Dich
niemals verlassen und das ist Dein treuer Hund.
Und würdest Du ihn sogar schlagen, ganz herzlos und ohne Verstand, er wird es
geduldig ertragen und leckt Dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue hat er für Dich immer parat!
Er beweist es Dir täglich aufs neue, wie unsagbar gern er Dich hat.

Nennst Du einen Hund Dein eigen, wirst Du nie verlassen sein, und solltest Du
vor Einsamkeit schweigen, so bist Du doch niemals allein.
Wird einst der Tod Dir erscheinen, und schlägt Dir die letzte Stund, wird einer
bestimmt um Dich weinen und das ist Dein treuer Hund.

Drum schäme Dich nicht Deiner Tränen, wenn einmal Dein Hund von Dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen, ein Wesen, das stets zu Dir steht!

Als man die "Kampfhunde” tötete, haben viele geschwiegen, denn sie hatten
keine "Kampfhunde" Als man die großen Rassen umbrachte, haben wieder viele
geschwiegen, denn sie hatten keine großen Hunde.
Als man die kleinen Hunde holte, war keiner mehr da, der helfen konnte."

Tue den Mund auf für die Stummen und führe die Sache derer, die verlassen sind

Die Grausamkeit gegen Tiere und auch die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihrem
Leiden ist eine der schwersten Sünden des Menschen. Wenn der Mensch so viel
Leiden schafft, welches Recht hat er dann sich zu beklagen, wenn er selbst
leidet?

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Auch Tierbesitzer sind Wähler

Aber wen soll man wählen ?

Eine alte Bauernregel sagt:

Der Trog ist immer derselbe,
nur die Säue sind andere.


Gruss Martin




Sollte ich ein Urheberrecht verletzt haben bitte ich es mir mitzuzteilen.


 



Im Tierheim

Habt ihr mich den ganz vergessen- ihr Menschen,die mich einst bessesen?

Wo seit ihr hin,ich kann´s nicht fassen-ihr habt mich hier...allein gelassen?

Draußen kommt die finstre Nacht-habt ihr an meine Angst gedacht?!
Kälte schleicht durch alle Ritzen-nirgendwo ein warmes Kissen.

Müde von dem langen Stehen-von dem warten,von dem sehen-von dem weinen,
von dem jammern-such ich in der kalten Kammer-einen Platz um auszuruhn.

Um mich her sind andre Hunde-jeder ist für sich allein
ängstlich heulen sie an Wände-gegen harten,kalten Stein.

Blanker Stein auf dem ich liege-feucht von meinem Seelenschmerz .
Wo sind die Menschen die ich liebe?! Menschen...ohne Stein als Herz...

Lange konnte ich nicht glauben-daß ihr mich wirklich nicht mehr wollt!
Bin immer hin und her gelaufen,hab geknurrt,und hab gegrollt.

Tagelang hab ich gewartet-kein Futter hab ich angerührt
Wochen...sind daraus geworden...!-von euch...kam niemand mehr zurück!

Lange hab ich überlegt-was hab ich euch nur getan?
sicher war es furchtbar schlimm-sonst hättet ihr das nicht getan!

Draußen vor den Eisengittern-gehen viele,Tag für Tag
schauen oft zu mir herüber-aber keiner holt mich ab.

Manchmal kommen Kinder,die spielen auch mit mir
doch wenn dann der Abend kommt-gehn sie heim und ich bleib hier!

Traurig stehe ich am Gitter-wedle freundlich jedem zu-wer mich anschaut...?
kommt doch nicht wieder,egal ob ich noch wedeln tu...

Lange Zeit ist schon vergangen...-ich fühle nicht mehr diesen Schmerz,
irgendwann hab ich vergessen-wie er war
,DER MENSCH MIT HERZ...!




(
gewidmet allen Hunden und Katzen,die jemals ein Tierheim von innen sahen )
Gisela Löbert

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Zehn Bitten eines Hundes an seinen Menschen

Mein Leben dauert zehn oder zwölf Jahre.Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten.Bedenke es ehe du mich anschaffst!
Gib mir Zeit zu verstehen was du von mir verlangst!Pflanze Vertrauen in mich-ich lebe davon.!
Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein.Du hast deine Arbeit,dein Vergnügen,deine Freunde-ich habe nur dich.
Sprich manchmal mit mir.Wenn ich deine Worte nicht ganz verstehe,
so doch die Stimme die sich an mich wendet.
Wisse:Wie immer an mir gehandelt wird:Ich vergesse es nie!
Bedenke eh du mich schlägst,dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel deiner Hand zu zerquetschen vermöchten-dass ich aber keinen GebGebrauch davon mache!
Ehe du mich bei der Arbeit unwillig schillst,bockig oder faul bedenke:Vielleicht plagt mich ein ungeeignetes Futter,vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.
Kümmere Dich um mich wenn ich alt werde,auch du wirst einmal alt sein!
Gehe jeden schweren Gang mit mir! Sage bitte nicht: Ich kann so etwas nicht sehen,oder es soll in meiner Abwesenheit geschehen.
Alles ist leichter für mich mit dir!

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Der letzte Gang


Bin ich dereinst gebrechlich

und schhwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
Muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
Bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

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Wie konntest Du nur ?

Copyright Jim Willis 2001

(Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis)
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen d brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete. Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und Überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe". Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche
und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie. Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: Über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?". Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um- Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin,blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.



Wir möchten Sie dazu ermutigen, "Wie konntest Du nur?" zu veröffentlichen und so mitzuhelfen, die verbreitete Vorstellung von Tieren als "entsorgbar" zu ändern und vor Augen zu halten, dass der Entschluss, ein Tier in eine Familie aufzunehmen, eine Verpflichtung bedeutet, welche für die Lebensdauer des Tieres anhält!





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