Naturpark der Sümpfe in Nordspanien

Der Naturpark der Sümpfe des Emporda
Die Sümpfe des Emporda (Aiguamolls de Emporda) erstreckten sich einst über fast die gesamte Ebene der Bucht von Roses und des unteren Ter. Einen Eindruck davon mag die Tatsache vermitteln, dass das Montgri-Massiv von Wasser umgeben war und die Griechen Empuries auf einer Insel zwischen den damaligen Mündungen der Flüsse Fluvia und Ter gründeten.
Dieses ausgedehnte Sumpfland wurde nach und nach von einer stark expandierenden Landwirtschaft ( in erster Phase Reisanbau )und in geringerem Mass auch von der Viehwirtschaf( Weiden zurückgedrängt. Der grosse See von Castello mit seinen drei Inseln sowie die Seen von Siurana, Vilacolum, Riumors, Bellcaire, Ullastret und Pals gehören inzwischen der Geschichte an
Und man erinnert sich höchstens an sie,wenn sie die Senken, in denen sie sich befanden, nach heftigen, von starken Ostwinden begleiteten Regengüssen vorübergehend wieder mit Wasser füllen.
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Die Bedeutung der Sümpfe

Gegenwärtig ist das Sumpfgebiet im Emporda nach dem Ebrodelta das zweitgrösste in Kata-
lonien. Es beherbergt eine Vielzahl an Tier-und Pflanzenarten. Hinsichtlich ihrer Funktion
sind sie als Rückzugsort für zahlreiche Zugvögel von großer internationaler Relevanz.

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Die Pflanzenwelt

Die wichtigsten Vegetationstypen die in den Sumpfgebieten anzutreffen sind, sind folgende:

a)Pflanzen auf salzigen Böden.

Auf diesen Böden sind nur eine Reihe stark spezialisierter Pflanzen anzutreffen, die in der Regel sukkulente, bzw. fleischige Blätter aufweisen, wie die Salicornis oder die Salzmelde, oder zu den binsenarten Gewächsen gehörende, wie die Mittelmeerbinse, oder der Ginster. Einige Flecken bieten in den Monaten Mai und Juni, während der eindrucksvollen Blüte der kuriosen Blaulilie( Iris spuria ) einen besonders eleganten spektakulären Anblick,

b)Pflanzen auf Sandböden

In dieser unwirtlichen Umgebung finden sich eine reihe gut angepasster Pflanzen, die sich den zur Verfügung stehenden Raum teilen, indem sie spezielle Ökosysteme bilden.Unmittelbar am Meeresufer wächst z.Bsp. die Quecke und an den Rändern der Dünen herrscht der Strandhafer vor, ein robustes Gras das auch zu ihrer Befestigung beiträgt.

c)Sumpfvegetation an Flussufern ,Entwässerungsgräben und auf überfluteten Wiesen.
Das gesamte Schwemmland ist von Entwässerungsgräben durchzogen in dem Röhricht, Schilfe,
Rohrkolben, die Simse, Schwertlilie, Froschlöffel, der Eibisch sowie viele andere Pflanzen die
Ihm seine besondere Note geben.
Ebenfalls hier her gehört der Bewuchs der Wiesen die während einer bestimmten Periode des
Jahres von Süßwasser überflutet werden. Dies stellen für sich eine Welt für sich dar in derRinder und Pferde grasen und neben stark überflutetem Grasland, auf dem Seggen und Nadelbinsen vorherrschen.

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