Einfach vergessen !

Hallo zusammen,ich bin NURI !Ein reinrassiges Hundmädchen von eineihalb Jahren.Mein Vater war ein ein Border-Collie und meine Mutter ein West-Highland-Terrier.Das ergibt dann einen Border-West,alles klar? Schliesslich sind doch alle Rassen so entstanden-Multi-Kulti eben.Nun möchte ich euch meine wahre Geschichte erzählen:

Meinen früheren Namen habe ich ganz schnell vergessen,auch wo ich vorher gewohnt habe will ich nicht verraten. Meine vorherigen Pflegeeltern waren nicht schlecht zu mir,sie haben mich nicht geschlagen und ich hatte genug zu fressen.Aber im Juli 2002 war plötzlich alles anders !

Ich freute mich auf die Ferien.Auf einem Rastplatz wurde mir dann mein Halsband mit Namen und Telefonnummer abgezogen und sie haben mich einfach " vergessen ".Ich war sehr traurig,denn ich habe noch gesehen wie sie einfach davonfuhren! Das ist doch das Letzte was man mir antuen konnte .Ich hätte meine Leute nie verlassen-niemals ! Ich bin dann tagelang herumgeirrt,ich kannte die Gegend ja nicht,hatte nichts zum Fressen und nur wenig Wasser aus Pfützen.Dafür aber viel Ungeziefer und Dreck im Fell.

Auf der N II zwischen Figueras und und Autobahnabfahrt drei bin ich mehrmals fast von Autos überfahren worden,bis ich dann auf den Seitenstreifen wechselte,wo es sicherer war. Ein Motorradfahrer hat angehalten und mit mir gesprochen.Aber erst als ich seine liebe Frau sah,habe ich Vetrauen gefasst und bin mit ihnen von der Strasse weg zu einer kleinen Unterführung getrippelt ,wo wir uns ohne den Strassenlärm ganz gut unterhalten konnten. Auf dem Roller wollte ich nicht mitfahren. Also hat Peter mir versprochen ein Auto zu holen,wenn ich dafür bei Rosemarie bliebe. Die Rosy ist ja so süss und wir haben uns auf Anhieb verstanden. Dem Peter habe ich aufgetragen doch etwas Wasser mitzubringen.Ich war durstig und fühlte mich miserabel. Und zum Doktor wollte ich auch.Beides hat geklappt.Der Doktor konnte nur einen Schock feststellen,sonst war ich kerngesund.Nach einem Bad und gründlicher Fellpflege ging's mir dann schon viel besser.Aber ich war noch so verstört,dass ich zweimal ein "Brünneli " auf den Marmorboden machte. Sorry Rosy,es soll nicht wieder vorkommen! Bei den Leuten zu Hause gibt es noch eine 16 -jährige Katze Cindy.Die ist sowas von eingebildet ! Nur weil sie so schön ist und schon seit ihrer Geburt bei den Leuten wohnt.Als kluges Mädchen habe ich also garnicht gebellt und bin ihr aus dem Weg gegangen.Meine Pflegeeltern haben dann zwei Tage überlegt,was sie mit mir anfangen sollten. Diese Unsicherheit habe ich mit Charme überspielt und mich kurz entschlossen,Rosy und Peter zu adoptieren.Und hiermit verspreche ich feierlich,dass ich die beiden niemals auf die Strasse stellen werde,nur weil sie ältere Leute sind. NIEMALS !

Ich habe jetzt Zeit und Muse meine Memoiren zu schreiben und in die Politik zu gehen.Die Gesetze müssen verschärft werden,so dass auch das Aussetzen von Haustieren mit Gefängnis bestraft wird-auch wir haben eine Seele !

Manchmal sind Hunde eben doch die besseren Menschen! Wau,Wau, ihre NURI.

PS:Mit " Speedy "von Eberhard und Hella habe ich mich schon angefreundet.Ganz schöner Macho der Typ.Aber er hat verstanden,dass ich zur Zeit nicht für einen one-night-stand zu haben bin. Zu Ursula und Marga darf ich in die Ferien wenn die Leute mal verreisen. Hab ich doch gut organisiert, oder ?

Es ist doch gut,dass es jetzt auch in Spanien Menschen gibt die ein Herz für Tiere haben.

Mit Genehmigung des Schweizer Verfassers Peter Furrer durfte ich diesen anrührenden Bericht veröffentlichen.Ich bedanke mich dafür recht herzlich

"ICH HATTE DICH LIEB" Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra! Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, dass du weißt, dass ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - würde ich auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!! Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen.

HUNDEBABYS ZU VERKAUFEN.

Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?" "Zwischen 50.- und 80.- Dollar" sagte der Mann.

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 2,37 Dollar" sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?"

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig. "Was hat denn der Kleine da hinten?" fragte der Junge. Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsfehler hat und nie richtig laufen würde.

"Den möchte ich kaufen!" sagte der Junge. "Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir."

Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genau so wie die anderen auch. Ich gebe ihnen meine 2,37 Dollar und werde ihnen jede Woche 1 Dollar bringen, bis er abbezahlt ist."

Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu toben wie die anderen."

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht!"

Der Mann biss sich auf die Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Junge, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Nach Dan Clark, "Weathering the Storm"


Im Leben kommt es nicht darauf an, wer du bist,
sondern dass jemand dich dafür schätzt, wie du bist, dich akzeptiert und liebt.

  
 
 

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